Jede Aufnahme, jedes Design entsteht aus einer Entscheidung heraus: den Moment festzuhalten, eine Stimmung einzufangen oder einer Idee eine Form zu geben. Dabei geht es nicht nur um das Ergebnis, sondern um den Blick dahinter.

Vinzenz, 2021
London, 2025
Empfang, 2023
Leo, 2025
Morgens, 2022
Verzerrt, 2022
Marie, 2025
Hannes, 2022
Fast erwachsen, 2021

Schwarz-Weiß-Fotografien sind eher wie das Lesen eines Buches als das Ansehen eines Films.

Wellenritt, 2025
Anne, 2022

Fotografie ist für mich ein Weg, Dinge sichtbar zu machen, die sonst leicht übersehen werden. Mich interessiert nicht nur das fertige Bild, sondern der Moment davor – das Beobachten, das Warten, das bewusste Entscheiden, wann ein Augenblick genug Bedeutung hat, um festgehalten zu werden. Ich arbeite gerne mit Themen, die im Alltag oft leise sind: Nähe und Distanz, Identität, Veränderung und das, was zwischen zwei Zuständen passiert. Besonders spannend finde ich Situationen, in denen Menschen nicht „posieren“, sondern einfach sind – ehrlich, ungestellt, manchmal unsicher, manchmal ganz bei sich.

Dabei geht es mir weniger um Perfektion als um Gefühl. Licht, Struktur und Komposition sind für mich Werkzeuge, um Stimmungen zu erzählen, statt nur abzubilden. Meine Arbeit bewegt sich zwischen Beobachtung und Interpretation – immer auf der Suche nach Bildern, die nicht nur zeigen, sondern etwas auslösen.